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News

29.03.2017

Technikakademie-Schüler entwickeln für die Industrie

Die vier Schüler Patrick, Simon, Marvin und Alexander der Technikakademie Northeim BBS III entwerfen einen neuen Prüfstand für das PillAerator-Werk in Moringen.

Auf dem Weg zum staatlich geprüften Techniker in der Fachrichtung Maschinentechnik verwirklichen sie ein Praxisprojekt, für das sie mit PillAerator zusammenarbeiten.

 

P: Wer seid ihr und was macht Ihr bei PillAerator?

Wir absolvieren eine schulische Weiterbildung an der Technikerakademie Northeim BBS III in der Fachrichtung Maschinentechnik mit den Schwerpunkten Entwicklung und Konstruktion. Ziel ist der Abschluss des staatlich geprüften Technikers. Teil der Weiterbildung ist ein Praxisprojekt, welches wir hier bei PillAerator durchführen. Bei dem Projekt planen und entwickeln wir einen neuen Prüfstand für PillAerator, an dem die Funktionen und Leistung der Maschinen vor der Auslieferung beim Kunden geprüft werden. Das beginnt bei den ersten Skizzen für den Prüfstand, über die Materialien und endet bei Arbeits- und Materialkosten. 

 

P: Wie ist die Zusammenarbeit mit PillAerator entstanden?

Für die Organisation unseres Praxisprojekts sind wir Schüler selbst zuständig. Einige Firmen, wie Otto Bock oder die ContiTech, kommen mit konkreten Projekten auf die Technikerakademie zu. Solche Eigeninitiativen zur Nachwuchsförderung von unseren regionalen Unternehmen sind aber leider selten. Und so müssen wir selbst Unternehmen finden, die für Kooperationen offen sind und auch Projekte für uns haben.Patrick wusste von einem Kontakt aus seiner Ausbildungszeit, dass PillAerator in der Vergangenheit bereits mit der Technikakademie zusammengearbeitet hat. Über diesen Kontakt sind wir mit dem Teamleiter der PillAerator Fertigung ins Gespräch gekommen und das Projekt geriet ins Rollen.

 

P: Wie gefällt es Euch bei PillAerator?

Die Atmosphäre ist locker und wir wurden freundlich aufgenommen. Es scheint ein familiäres Miteinander zu sein. In erster Linie haben wir Kontakt zu den Mitarbeitern aus der Forschungs- und Entwicklungsabteilung. 

 

P: Was hat euch zur Weiterbildung zum staatlich geprüften Techniker bewegt und was gefällt euch besonders an der Fachrichtung Maschinentechnik?

Alle von uns kommen aus diesem Bereich, entweder über die Bundeswehr oder aus anderen Bereichen mit dem Hintergrund der Ausbildung zum Industriemechaniker. Um aber nicht den Rest des Lebens im Schichtdienst an Maschinen verbringen zu müssen, sondern in den Vertrieb oder die Forschung und Entwicklung aufsteigen zu können, eröffnet uns der Abschluss neue berufliche Möglichkeiten.

 

P: Ein Schüler aus dem vergangenen Praxisprojekt der Technikerakademie und PillAerator ist nach seinem Abschluss sogar Mitarbeiter der Abteilung Forschung und Entwicklung bei PillAerator geworden. Wisst ihr schon, was ihr nach eurem Abschluss macht?

Simon wird nach seiner bestandenen Prüfung von seinem vorherigen Arbeitgeber, einem Hersteller von CNC Fräsen, in einer anderen Position wiedereingestellt. Für uns andere stehen die Türen in Sachen Zukunftsplanung weiterhin offen. Ob wir eher in die Richtung Forschung und Entwicklung oder auch in den Vertrieb gehen, können wir derzeit noch nicht sagen.